Gáldar
Gáldar ist eine der nördlichen Städte von Gran Canaria und war früher die Hauptstadt der Insel. Das Stadtzentrum steht seit 1981 unter Denkmalschutz. Agaldar was mit königlicher Stadt übersetzt wird, war einst das Zentrum der Guanche-Zivilisation, der wir die archäologischen Funde verdanken. Anhand der Guanche-Straßennamen kann man sehen, wie stolz die Stadt auf das Erbe ist, was ihnen hinterlassen wurde.
Heute leben 23.000 Einwohner in der Stadt mit dem Teide de Gáldar, wie ihn die Kanarier nennen, da er mit dem Teide, dem größten Bergs Spaniens, verwechselt wird. Der eigentliche Name des Berges ist jedoch Pico de Galdar und ist 440m hoch.
Die wichtigsten Funde der alten kanarischen Zeiten kann man im Zentrum der Stadt auf dem Plaza de Santiago im Archäologiepark Cueva Pintada bestaunen. Man kann in dem Barranco de Hondo ein Museeum über die altkanarischen Traditionen und Höhlensiedlungen betrachten. Zudem kann man in diesem Gebiet wunderbar wandern.
An der Küste von Gáldar befindet sich das La Guancha, das alte Wohn- und Begräbnisstätten, Grabhügeln und Tumuli (ähneln verschiedenen Anlagen Nordafrikas) beherbergt.
Santiago de los Caballeros ist eine der schönsten Kirchen der Kanaren mit ihren prachtvoll verziehrten Altar, den Fresken und dem grünen Taufbecken Pila verde.
Seit 1718 steht in Gáldar ein Drachenbaum im Innenhof des Rathauses (Ayuntamiento) und ist der älteste Baum der Insel.
Die Plaza Grande ist eine Allee mit Lorbeer- und Arukarienbäumen aus Westindien, die sehr sehenswert ist. Der expressionistische Maler Antonio Padrón ist eingleichnamiges Museeum gewidmet in dem man seine schillernden Bilder bewundern kann.
Etwas außerhalb von Gáldar kann man in dem Park Parque Norte verschiedene Affenarten, exotische Vögel und Tiere im Streichelzoo besuchen.
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