Tejeda

Knapp 1000m über dem Meeresspiegel auf der kanarischen Insel Gran Canaria liegt Tejeda.

1950 konnte man diesen Ort nur mit Mauleseln erreichen. Doch viele Kanarier zog es hier her und so wurde auch der Weg in den Ort ausgebaut. In den Hängen eines Kraters kann man heute noch archäologische Ausgrabungen von Gräbern, Wandmalerein und Höhlen bestaunen.
In der Region entspringt die ergiebigste Quelle der Insel, was sich die Landwirte zu Gute machten und heute macht der Ort durch delekaten Ziegenkäse, Mandeln und Obst von sich reden. Weitere Geschmackserlebnisse bekommt man mit den Mandelspezilitäten, Bienmesabe (übersetzt “Es schmeckt mir gut”), und dem edlen Marzipan.
An der Kreuzung Cruz de Tejeda empfangen Händel die Touristen, die auf einer Inselrundfahrt sind, und verwöhnen sie mit Brot, Obst, Käse und allen möglichen Souvenirs.

Fünf Kilometer westlich von Tejeda erstreckt sich über eine Höhe von 1’412 m der Roque Bentaig. Dieser Ort war den früheren kanarischen Einwohner als Opferstätte heilig.
Das Wahrzeichen von Gran Canaria befindet sich auch ganz in der Nähe von Tejeda, der Roque Nublo. Theorien zu Folge könnte es sich bei den beiden Felsmonolithen, um die berühmten „Säulen des Herakles“ handeln.
Anfang Februar blühen die Mandelbäume, was den Ort in einen Schleier aus rosa Blüten wirft. Am 7. Februar wird hier das „Fest der Mandelblüte“ zelebriert und die Einwohner tun es den Bäumen gleich und kleiden sich in ihrem schönsten Gewand zu Ehren der Mandelblüte.