Telde

Telde ist die zweitgrößte Stadt auf der kanarischen Insel Gran Canaria. Telde war früher eines der beiden Königreiche der Altkanarier. Galdár war das andere. 1981 wurde die Altstadt von Telde zum Nationaldenkmal erklärt. Den historischen Kern der malerischen Altstadt bietet Plaza de San Juan, ein wundervoller Platz dessen große Bäume Schatten spenden. Dieser Platz ist umgeben von schönen Häusern, die mit Balkonen im altenkanarischen Stil gefertigt wurden. Die Balkone sind zum größten Teil aus Holz, einige sind widerum aufwenig aus Stein gefertigt.

Den Mittelpunkt des Platzes bildet die Basilica de San Juan Bautista. Die Kirche ist im Inneren ausgestattet mit einem anmutigen gotischen Altaraufsatz aus Flandern aus dem 16.Jahrhundert. Auf diesem Altar sind sechs Szenen aus dem leben der Maria dargestellt. Eine weitere Besonderheit in Telde ist eine Christus-Figur, die von mexikanischen Indianern aus Maiskolben hergestellt wurde.
Der Weg vom Plaza de San Juan führt uns zu einem weiteren historischen Teil der Stadt, nach San Francisco. San Francisco ist ein besonders anmutiger Ortsteil. In der Mitte des Platzes steht die Iglesia de San Francisco. Gekennzeichnet wird dieser Platz durch die engen Gassen, welche mit ovalen Basaltkies gepflastert sind und die alten kanarischen Straßenschilder, die es so auf der Insel nur noch selten gibt.

Das Hausmuseum Léony Castillo befindet sich in der Straße San Fernando, die den beiden Brüdern Fernando und Juan Léony Castillo gewidmet ist. Die Brüder wurden in Telde geboren und haben den bekanten Hafen von Las Palmas gebaut. In dem Museum wird ihr Leben und Schaffen als Ingenieure und Diplomaten beleuchtet.
Den breitesten Küstenstreifen mit langen Sand- und Kieselstränden der Insel besitzt Telde.